schöne Weihnachtslieder

Die vorweihnachtliche Adventszeit ist nicht nur die Zeit der Plätzchen, Stollen und Lebkuchen, sondern auch eine schöne Zeit für das Singen und Hören von schönen Weihnachtsliedern. Hier gibt es eine Vielzahl von besonders gelungenen und stimmungsvollen Weihnachtsliedern nach jedem Geschmack und für jeden Anlass. Jung und Alt können sich an ihnen erfreuen. Lieder wie "Süßer die Glocken nie klingen", "Es ist ein Ros entsprungen", "Oh du Fröhliche" oder auch "Stille Nacht, Heilige Nacht" haben seit vielen Jahren Tradition und wecken angenehme Erinnerungen an die Freuden der Weihnachtszeit. Lustige und schöne Weihnachtslieder gibt es ebenfalls: "Kling Glöckchen", "in der Weihnachtsbäckerei" und "Jingle Bells" machen sowohl beim Singen, als auch beim Hören viel Spaß. Weihnachtliche Lieder kann man in der Weihnachtszeit zu jedem beliebigen Anlass hören und sich dabei auf die bald anstehenden Festtage einstimmen und die Vorfreude darauf steigern. Beim gemütlichen Beisammensein, beim Spielen mit Kindern oder beim Backen und Kochen sind sie eine gute Begleitung.

O Heiland, reiß die Himmel auf
O Heiland, reiß die Himmel auf,
herab, herab vom Himmel lauf.
Reiß ab vom Himmel Tor und Tür,
reiß ab, wo Schloß und Riegel für!

O Gott, ein’ Tau vom Himmel gieß,
im Tau herab, o Heiland, fließ!
Ihr Wolken, brecht und regnet aus
den König über Jakobs Haus.

O Erd’, schlag aus, schlag aus, o Erd’,
daß Berg und Tal grün alles werd’!
O Erd’, herfür dies Blümlein bring,
o Heiland, aus der Erden spring!

Wo bleibst du, Trost der ganzen Welt,
darauf sie all’ ihr’ Hoffnung stellt?
O komm, ach komm vom höchsten Saal,
komm, tröst uns hier im Jammertal!

O klare Sonn’, du schöner Stern,
dich wollten wir anschauen gern.
O Sonn’, geh auf, ohn’ deinen Schein
in Finsternis wir alle sein!

Hier leiden wir die größte Not,
vor Augen steht der ewig’ Tod:
Ach komm, führ uns mit starker Hand
vom Elend zu dem Vaterland!

Da wollen wir all’ danken dir,
unserem Erlöser, für und für.
Da wollen wir all’ loben dich
je allzeit immer und ewiglich!

Autor: Friedrich Spee

Zu Bethlehem geboren
Zu Bethlehem geboren,
ist uns ein Kindelein,
das hab' ich auserkoren,
sein eigen will ich sein.
Eia, eia, sein eigen will ich sein.

In seine Lieb’ versenken
will ich mich ganz hinab;
mein Herz will ich ihm schenken
und alles, was ich hab’,
eia, eia, und alles, was ich hab’.

O Kindelein, von Herzen
will ich dich lieben sehr,
in Freuden und in Schmerzen
je länger und je mehr,
eia, eia, je länger und je mehr.

Die Gnade mir doch gebe,
bitt’ ich aus Herzensgrund,
daß ich allein dir lebe
jetzt und zu aller Stund’,
eia, eia, jetzt und zu aller Stund’.

Dich, wahren Gott, ich finde
in unser’m Fleisch und Blut;
darum ich mich dann binde
an dich, mein höchstes Gut,
eia, eia, an dich, mein höchstes Gut.

Laß mich von dir nicht scheiden,
knüpf’ zu, knüpf’ zu das Band
der Liebe zwischen beiden;
nimm hin mein Herz zum Pfand,
eia, eia, nimm hin mein Herz zum Pfand!

Autor: Friedrich Spee

Ein Kind geboren zu Bethlehem
Ein Kind geborn zu Bethlehem
Des freuet sich Jerusalem,
Alleluja.

Hie leit es in dem Krippelein
Ohn Ende ist die Herrschaft sein.
Alleluja.

Das Öchslein und das Eselein
Erkannten Gott den Herren Sein.
Alleluja.

Die Kön'ge aus Saba kamen dar,
Gold, Weihrauch, Myrrhen brachten sie dar,
Alleluja!

Zu dieser weihnachtlichen Zeit
Sei Gott gelobt in Ewigkeit.
Alleluja.

Wir lobn die heilg Dreifaltigkeit
Von nun an bis in Ewigkeit.
Alleluja.

Autor: unbekannt

Was soll das bedeuten
Was soll das bedeuten? Es taget ja schon.
Ich weiß wohl, es geht erst um Mitternacht rum.
Schaut nur daher, schaut nur daher,
wie glänzen die Sternlein je länger, je mehr.

Treibt zusammen, treibt zusammen die Schäflein fürbass.
Treibt zusammen, treibt zusammen, dort zeig ich euch was.
Dort in dem Stall, dort in dem Stall
werdet Wunderding sehen, treibt zusammen einmal.

Ich hab nur ein wenig von Weitem geguckt,
da hat mir mein Herz schon vor Freuden gehupft:
Ein schönes Kind, ein schönes Kind
liegt dort in der Krippe bei Esel und Rind.

Das Kindlein, das zittert vor Kälte und Frost.
Ich dacht mir: i wer hat es denn also verstoßt,
dass man auch heut, dass man auch heut
ihm sonst keine andere Herberg anbeut?

So gehet und nehmet ein Lämmlein vom Gras
und bringet dem schönen Christkindlein etwas.
Geht nur fein sacht, geht nur fein sacht,
auf dass ihr dem Kindlein kein Unruh nicht macht!

Autor: unbekannt

Hinweis:

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